Mikronährstoffmedizin

Die orthomolekulare Medizin ist ein modernes Therapieverfahren, in dessen Mittelpunkt die Verwendung von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Mikronährstoffen steht. Diese werden zur Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen und in der präventiven Medizin eingesetzt.

Trotz unseres vielfältigen Lebensmittelangebots treten Mikronährstoffdefizite sehr viel häufiger auf als angenommen. Durch Veränderungen der Agrarwirtschaft enthalten Lebensmittel deutlich weniger Vitamine und Mineralien als noch vor 20 Jahren. Zusätzlich kommt es durch längere Lagerung, Transport und unsachgemäße Zubereitung der Lebensmittel zu Vitamin- und Mineralstoffverlusten.
Auch hat sich in den letzten Jahren unser Essverhalten grundsätzlich verändert. Der Verzehr von Fertigprodukten, Fastfood und Snacks ersetzt in vielen Familien eine selbst zubereitete und vollwertige Mahlzeit. Die von der DGE empfohlene Regel "five a day" (fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag), wird von einem Großteil der Bevölkerung nicht umgesetzt.

In bestimmten Lebenssituationen wie Wachstum, Schwangerschaft, Alter, chronischem Stress sowie akuter und chronischer Erkrankung ist der Mikronährstoffbedarf zusätzlich erhöht. Hier ist der Einsatz von Vitamin/Mineralstoffpräparaten häufig notwendig, um eine Mangelversorgung zu vermeiden.

Menschen, die regelmäßig ein oder mehrere Medikamente einnehmen, müssen sowohl mit Neben- und Wechselwirkungen der Arzneimittel untereinander als auch mit Auswirkungen auf einen ausgeglichenen Vitamin- und Mineralstoffhaushalt rechnen. Häufig verordnete Medikamente wie z.B. Antidiabetika, Cholesterinsenker, Magensäure-blocker, Cortison und die Pille sind wahre "Vitaminräuber".
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